«Der Räuber» – Robert Walser (1878-1956)
Der Räuber ist ein experimenteller Roman des Schweizer Schriftstellers Robert Walser, entstanden um 1925. Das Werk gehört zu Walsers späten Texten und gilt als besonders modern und ungewöhnlich. Im Mittelpunkt steht kein klassischer Handlungsverlauf,
sondern ein Ich-Erzähler, der ständig abschweift, beobachtet, kommentiert und mit Sprache spielt.
Der Titel erinnert zwar an Die Räuber, aber Walsers Roman ist keine direkte Nacherzählung von Schillers Stück. Walsers Sprache wirkt leicht, verspielt und improvisiert, ist aber sehr kunstvoll gebaut.
Viele Literaturwissenschaftler sehen in ihm einen Vorläufer moderner Autoren wie Franz Kafka oder Thomas Bernhard.
Es liest Jens Wachholz
Eintritt frei – Kollekte
Im Anschluss kleines Apéro
Reservation erwünscht unter:
jenswachholz@bluewin.ch